Die Continentale
Zahnzusatzversicherung

Ansprechpartner:

Armin Sturm (Versicherungsfachwirt) Die Continentale Versicherung
Tel.: 0221 - 120 82 11
E-Mail: armin.sturm@continentale.de

 

 
Pflegebedürftigkeit: Größte Angst - geringste Vorsorge
Continentale-Studie 2011
 
Vor nichts haben die Deutschen mehr Angst als vor Pflegebedürftigkeit: Für 82 Prozent ist die Vorstellung, einmal auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, mit Abstand die größte Sorge für die persönliche Zukunft. Entsprechend sehen die Menschen auch in diesem Punkt sehr großen Vorsorgebedarf. Nur: Für nichts wird in Deutschland so wenig finanziell vorgesorgt wie gerade für den Pflegefall. Zu diesem Ergebnis kommt die „Continentale-Studie 2011“, die auch die Ursachen für diesen Widerspruch ermittelt hat. Denn der Grund dafür, dass nur zwei Prozent der Bevölkerung eine private Pflegezusatzversicherung haben, ist eine Mischung aus unbegründetem Optimismus und fehlender Informiertheit.
Seit geraumer Zeit steht das Thema „Pflegeversicherung“ regelmäßig auf der Agenda der politischen Debatten. Ein Grund für die Continentale, diese Problematik in der aktuellen „Continentale-Studie 2011“ schwerpunktmäßig zu betrachten. Die Ergebnisse sind deutlich: Mit insgesamt 82 Prozent ist die Pflegebedürftigkeit die größte Angst der Deutschen. Besonders große Angst haben 52 Prozent der Bevölkerung – weit mehr als vor Krankheit und unzureichender Rente (je 36 Prozent) oder vor Arbeitslosigkeit (25 Prozent). Davor, berufsunfähig zu werden, fürchten sich nur 23 Prozent der Menschen in hohem Maße.
 
Notwendigkeit zur Vorsorge wird gesehen, getan wird nichts
 
Vor diesem Hintergrund überrascht es zunächst wenig, dass 54 Prozent der Deutschen eine große oder sogar sehr große Notwendigkeit für zusätzliche private Vorsorge sehen und 51 Prozent meinen, man solle diese Vorsorge möglichst bis zum Alter von 30 Jahren getroffen haben. Allerdings: Der Vergleich mit der „Continentale-Studie 2007“, in der die Frage nach dem Vorsorgebedarf zum ersten Mal gestellt wurde, zeigt, dass die Bedeutung um 10 Prozentpunkte gesunken ist. Private Vorsorge wird also heute als weniger notwendig angesehen als noch vor vier Jahren. Und: Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Deutschen es für notwendig hält, für den Pflegefall vorzusorgen, hat nichts mit der Realität zu tun. Denn nur zwei Prozent der Deutschen haben eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen.
Woran liegt das? Nicht am Preis, denn 38 Prozent wären bereit, mehr als 25 Euro für eine Pflegezusatzversicherung auszugeben – eine Summe, die für einen bedarfsgerechten Schutz in der Regel völlig ausreichend ist. Vordergründig liegt es auch nicht an mangelnder Informiertheit, denn mehr als die Hälfte fühlt sich „gut“ oder „sehr gut“ informiert.
 
Die Deutschen fühlen sich gut informiert, sind es aber nicht
 
Dass die Deutschen tatsächlich aber wesentlich schlechter informiert sind, als sie selbst glauben, zeigt sich bei der Frage nach Vorsorgeformen, die sinnvoll gegen die finanziellen Folgen von Pflegebedürftigkeit schützen. Zwar nennen 77 Prozent die Pflegezusatzversicherung an erster Stelle, aber auch andere Vorsorgeformen wie die private Rentenversicherung (69 Prozent), Sparen (66 Prozent), die Unfallversicherung (64 Prozent) oder Immobilienbesitz (61 Prozent) werden in hohem Maße als geeignet betrachtet. Selbst die an letzter Stelle genannte Kapitallebensversicherung halten noch 52 Prozent der Deutschen für eine angemessene Absicherung. Für den Pflegefall stellt die private Pflegezusatzversicherung allerdings die einzige wirklich geeignete Vorsorgeform da. Alle anderen genannten Absicherungsmöglichkeiten sind entweder gar nicht heranzuziehen – wie die Unfallversicherung – oder basieren auf begrenzten Mitteln, die im Pflegefall nicht ausreichen oder schnell aufgebraucht wären.
 
Geringe Absicherung hat keinen konkreten Grund
 
Auch die dezidierte Frage, warum keine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wurde, zeigt keinen konkreten Grund auf, sondern belegt nur eine diffuse Uniformiertheit. Denn jeweils von mehr als 50 Prozent genannt wurden Gründe wie „zu teuer“, „Versicherung zahlt im Ernstfall nicht“ oder „ich bin zu jung/zu alt für eine Pflegezusatzversicherung“.
Darüber hinaus vertrauen 58 Prozent der Deutschen darauf, dass sie der Partner oder andere Angehörige pflegen werden – was mindestens angesichts der Scheidungsquote von 50 Prozent eine unangemessen optimistische Einschätzung darstellt. Diese Haltung kollidiert zudem mit der größten Sorge beim Gedanken an den Pflegefall: An erster Stelle steht die persönliche Belastung der Angehörigen (83 Prozent). Deren finanzielle Belastung fürchten 79 Prozent. Nahezu gleichauf sind die Befürchtungen, die finanzielle Unabhängigkeit zu verlieren (80 Prozent) und schlecht medizinisch versorgt zu werden (81 Prozent). Angst vor Vereinsamung haben 71 Prozent.
 
Erschreckend hohe Uninformiertheit verlangt nach mehr Aufklärung
 
Für Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender des Versicherungsverbundes Die Continentale, sind diese Ergebnisse besorgniserregend: „In keinem Bereich ist die private Absicherung so wenig ausgebaut wie in der Pflegeversicherung. Das war uns als Versicherer selbstverständlich schon vor unserer Bevölkerungsbefragung bekannt, wir konnten über die Gründe bislang allerdings nur mutmaßen. Die Continentale-Studie zeigt allerdings in einer erschreckenden Klarheit, wie groß die Uninformiertheit der Deutschen tatsächlich ist. Denn es gibt ja keinen belegbaren Grund für die mangelnde Vorsorge, sondern nur ein diffuses Meinungsbild, das auf Unwissen basiert. Angesichts der Kostenexplosion im Bereich Pflege, die durch den demografischen Wandel und der damit verbundenen wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen unweigerlich auf uns zukommt, müssen Versicherer und Vermittler, aber auch die Politik, eindeutig noch stärker aufklären. Denn wie auch immer eine Reform der Pflegepflichtversicherung aussehen wird: Ohne private Zusatzversicherung wird es in Zukunft eine angemessene und würdige Pflege nicht mehr geben.“...
 
Zur Studie:
 
Die „Continentale-Studie 2011“ wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest umgesetzt. Die Studie wird seit dem Jahr 2000 jährlich durchgeführt und beschäftigt sich stets in einem Schwerpunktteil mit aktuellen Fragen des Gesundheitswesens. Zur „Continentale-Studie 2011“ wurden bundesweit repräsentativ 1.297 Personen befragt.
 
 
 
 
 
Die Continentale bietet Berufsunfähigkeitsschutz mit Option auf eine private Krankenversicherung
 
Innovation: Als erster deutscher Versicherer bietet die Continentale jetzt ihre Berufsunfähigkeits-Vorsorge Premium zusammen mit der Option AV-P1 auf eine private Krankenversicherung an. Mit dieser am Markt einzigartigen Produktkombination profitiert der Kunde sofort von der elementaren Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit und kann später ganz unkompliziert einen privaten Krankenvoll- oder Ergänzungsversicherungsschutz abschließen – und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Für diesen zukunftsorientierten Schutz muss der Kunde nur einen Antrag ausfüllen und einmal Gesundheitsfragen beantworten. Den Optionstarif AV-P1 der Continentale gibt es schon ab 3 Euro monatlich.
 
Einstieg in eine langfristige Kundenbeziehung
 
„Damit haben wir unsere am Markt hervorragend positionierte BU-Vorsorge Premium um eine weitere wichtige Zukunftsoption erweitert“, betont Dr. Dr. Michael Fauser, im Continentale-Vorstand zuständig für die Lebensversicherung. Dr. Christoph Helmich, zuständiges Vorstandsmitglied für die Krankenversicherung, ergänzt: „Für den Vermittler bietet diese spartenübergreifende Produktkombination zudem einen neuen, ganzheitlichen Beratungsansatz, der vor allem für den Einstieg in eine langfristige Kundenbeziehung mit jungen Leuten interessant ist. Denn sie haben noch einen langen Berufs- und Lebensweg vor sich, auf dem auch der Versicherungsschutz unkompliziert mitwachsen sollte.“
 
Unverzichtbar: Die Berufsunfähigkeitsversicherung
 
Ein Problem bei der Beratung von jungen Kunden ist, dass sie oft noch nicht das Geld für eine umfassende Absicherung in allen wichtigen Lebensbereichen haben. Gerade die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist aber für diese Zielgruppe unverzichtbar, da sie in den ersten fünf Jahren des Berufslebens durch den Staat gar nicht abgesichert ist. Deshalb hat die Continentale mit der starterVorsorge BU Premium ein besonders günstiges Angebot für diese Zielgruppe.
 
Schutz ans Leben flexibel anpassen
 
Die starterVorsorge umfasst alle Vorteile der BU-Vorsorge Premium, die sich beispielsweise mit ihren umfangreichen Nachversicherungsgarantien umkompliziert an Veränderungen im Leben anpassen lässt. Besonderheit bei der Continentale: Diese Nachversicherungsgarantien können innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten nach dem Ereignis ausgeübt werden – etwa bei erstmaliger Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit, Heirat oder Geburt eines Kindes. „Im Sinne einer ganzheitlichen Beratung bleibt der Vermittler so in regelmäßigem Kontakt mit seinem Kunden und lernt dessen Lebensplanung gut kennen“, erläutert Dr. Dr. Michael Fauser.

Und bei dieser Beratung darf auch der private Krankenversicherungsschutz nicht vergessen werden. Nur: Wenn der junge Versicherte schließlich genug Geld hat, seinen gesetzlichen Krankenversicherungsschutz zu ergänzen oder in die PKV zu wechseln, erschweren erste Erkrankungen häufig den Abschluss. „Dieses Problem können Kunden und Vermittler jetzt ganz einfach mit dem Optionstarif AV-P1 der Continentale lösen“, so Dr. Christoph Helmich.
 
Gesundheitsvorteil sichern
 
Mit dem AV-P1 sichert sich der Kunde für kleines Geld zum Abschlusszeitpunkt das Recht, später ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten einen privaten Krankenvoll- oder Ergänzungsversicherungsschutz zu bekommen. Diese Wechseloption kann der Versicherte 5, 10 oder 15 Jahre nach Vertragsabschluss, spätestens im Alter von 50 Jahren oder zu einem individuell gewählten Zeitpunkt ausüben.

Und: Abgeschlossen werden kann der Optionstarif AV-P1 bis zum Alter von 45 Jahren. Die Kombination aus BU-Vorsorge Premium und Optionstarif AV-P1 ist also auch für Kunden, die bereits mitten im Berufsleben stehen, ein interessantes Angebot. Dabei ist der AV-P1 natürlich immer an den Fortbestand der BU gebunden.

 

 

Die Continentale verbessert Leistungsangebot der Unfallversicherung

 

Einzigartiges Angebot beim Reha-Service und verbesserte Invaliditätsleistung mit 500 Prozent Progression
 
Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden kann: Die Continentale optimiert zum 1. April das Leistungsangebot ihrer Unfallversicherung „UnfallGiro“. So wird beim Baustein „Reha Plus“ im Vergleich zu vielen Mitbewerbern nicht der Invaliditätsgrad als Maßstab für den Einsatz eines professionellen Reha-Beraters herangezogen, sondern die Art der Verletzung oder die Verweildauer im Krankenhaus - ein am Kunden orientiertes Vorgehen, das bislang einzigartig im Markt ist. Für die dauerhaft garantierte finanzielle Absicherung der Arbeitskraft nach einem folgenschweren Unfall setzt die Continentale weiterhin auf die lebenslange Unfallrente und bietet jetzt ergänzend hierzu eine neue Invaliditätsleistung mit 500 Prozent Progression, bei der sich die Kapitalleistung bei Invalidität bis zum Fünffachen der vereinbarten Summe erhöht.
 
Neuer Zusatzbaustein "Reha Plus"
Ein Unfall mit schweren Verletzungen ist immer eine schwierige und belastende Situation für den Betroffenen und seine Angehörigen – und das nicht nur finanziell. Denn sich in dieser Ausnahmesituation ganz allein um alle Formalitäten, die beste medizinische Betreuung oder Rehabilitationsmaßnahmen kümmern zu müssen, stellt viele Menschen vor große Probleme. Deshalb bietet die Continentale bereits seit vier Jahren in Zusammenarbeit mit dem renommierten Beratungs- und Reintegrationsdienst ReIntra den Zusatzbaustein „Reha-Service“ an, der jetzt unter dem neuen Namen „Reha Plus“ ganz entschieden verbessert wurde.

Professionelle Hilfe kann nun bereits dann in Anspruch genommen werden, wenn der Betroffene wegen des Unfalls entweder mindestens 14 Tage am Stück vollstationär behandelt werden muss - sei es im Krankenhaus oder auch im direkten Anschluss in der Rehaklinik - oder unfallbedingt bestimmte Verletzungen erlitten hat. Es handelt sich um Verletzungen, bei denen durch Reha-Management der Heilungsverlauf typischerweise positiv beeinflusst werden kann. Hierzu zählen zum Beispiel Frakturen des Beckens, Oberarmkopfes oder Oberschenkelhalses.
 
"Den Kunden frühzeitig und tatkräftig unterstützen"
„Wir setzen bei UnfallGiro auf die kontinuierliche Qualitätssteigerung des Versicherungsschutzes zum Nutzen unserer Kunden. Deshalb ist es uns auch sehr wichtig, beim Baustein ‚Reha Plus’ nicht den voraussichtlichen Invaliditätsgrad als Maßstab zu nehmen, sondern die Frage, welche Verletzung der Versicherte durch seinen Unfall erlitten hat oder wie lange er im Krankenhaus bleiben muss. Denn Ziel unseres Reha-Managements ist es, den Kunden frühzeitig und tatkräftig zu unterstützen“, so Stefan Andersch, zuständiges Vorstandsmitglied der Continentale.
 
"Reha Plus": Kostenübernahme, wenn der zuständige Träger nicht zahlt
Deshalb wurde jetzt mit dem Baustein „Reha Plus“ auch eine weitere Lücke geschlossen, die für Unfallopfer zu großen Problemen führen kann: Immer dann, wenn der zuständige Träger, also beispielsweise die gesetzliche Unfallversicherung oder Krankenkasse, die Kosten für Heilbehandlungen im Rahmen der Rehabilitation oder für Hilfsmittel nicht oder nur unzureichend übernimmt, tritt die Continentale ein. Für die Behandlung werden in diesem Fall bis zu 10.000 Euro, für Hilfsmittel bis zu 5.000 Euro geleistet.

Die neue Progressivstaffel von 500 Prozent garantiert bei jeder dauerhaften Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit eine Einmalzahlung in Abhängigkeit von der Höhe des Invaliditätsgrades. Ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent verdoppelt sich die vereinbarte Versicherungssumme, bei 80 Prozent verdreifacht sie sich und bei 100 Prozent wird das Fünffache der vereinbarten Grundsumme ausgezahlt.

Beide Bausteine, „Reha Plus“ und die neue Progressivstaffel, sind dabei mit allen Unfallrenten der Continentale kombinierbar.

 

Schutz ohne Fragen nach Gesundheit - Continentale easyBuz
 
Wer berufsunfähig wird, muss sich auch finanziell einschränken. Beiträge für die private Rentenversicherung können dann häufig nicht mehr gezahlt werden.

Koppelt man aber an seine private Rentenversicherung eine ergänzende Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, braucht man sich hier keine Sorgen zu machen. Darauf weist Armin Sturm, Versicherungsexperte der Continentale hin. Denn wird der Versicherte berufs- oder erwerbsunfähig, übernimmt der Versicherer die Zahlung der Beiträge. Hier spricht man von einer Beitragsbefreiung für die Hauptversicherung.

In der betrieblichen Altersvorsorge bietet die Continentale mit der easyBUZ jetzt die Möglichkeit, diese Beitragsbefreiung für die Hauptversicherung sogar ohne die Beantwortung von Gesundheitsfragen zu vereinbaren. Das vereinfacht nicht nur das Ausfüllen des Antrags, sondern erleichtert zudem die Policierung durch den Versicherer. Denn für die Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist keine Gesundheitsprüfung notwendig. Einzige Einschränkung: Eine Wartezeit von drei Jahren, in der der Versicherte keine Leistungen erhält.
 

 

Versicherungsverbund Die Continentale: Zu Unrecht gezahlte Krankenkassenbeiträge bis Jahresende zurück
 
Pflichtversicherte Rentner sollten jetzt noch
überprüfen, ob ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und
Pflegeversicherung aus dem Jahr 2006 rechtmäßig waren. Darauf weist
der Versicherungsverbund Die Continentale hin. Denn zu Unrecht
gezahlte Beiträge können direkt von der zuständigen Krankenkasse
zurückgefordert werden. Dabei ist jedoch grundsätzlich eine
Verjährungsfrist von vier Jahren zu beachten. Für Beiträge aus dem
Jahr 2006 ist der Stichtag also der 31. Dezember 2010.

Das gilt vor allem für Rentner, die eine Betriebsrente oder
Einmalzahlung aus einer privat fortgeführten Direktversicherung
erhalten haben. Also Leistungen aus einem Versicherungsvertrag, der
ursprünglich im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV)
abgeschlossen wurde und den der Arbeitnehmer nach seinem Ausscheiden
aus dem Unternehmen selbst weiter fortgeführt hat. Das
Bundesverfassungsgericht hatte nämlich am 28. September 2010
entschieden, dass auf den Teil der Leistungen, der durch private
Beitragszahlungen finanziert wurde, keine Kranken- und
Pflegeversicherungsbeiträgen erhoben werden dürfen. So ist es in der
Vergangenheit aber geschehen.

Rentner, die zu viel gezahltes Geld zurückfordern möchten, können
einen schriftlichen Erstattungsantrag an die Krankenkasse stellen;
dieser sollte vorsorglich bis spätestens 31.12.2010 bei der Kasse
eingegangen sein. Neben dem Hinweis auf die Entscheidung des
Bundverfassungsgerichtes vom 28. September 2010 - Aktenzeichen 1BvR
1660/08 - sollte außerdem das neue Rundschreiben des GKV
Spitzenverbands (RS 2010/581) vom 2. Dezember 2010 erwähnt werden.

Um ihren Versicherten in diesem Bereich künftig noch mehr
Sicherheit zu bieten, unterscheidet die Continentale bei privat
fortgeführten Direktversicherungen sowohl bei Renten also auch bei
Einmalzahlungen in "bAV-finanziert" und "privat-finanziert". Den 
Krankenkassen wird dann zur Berechnung des Beitrags nur noch der
"bAV-finanzierte" Anteil der Bezüge mitgeteilt.

 
Continentale-Studie 2010: Die Hälfte der jungen Deutschen will in die PKV
 
73 Prozent der Deutschen glauben, dass der Leistungsumfang der PKV größer als der der GKV ist - Flexibilität für 85 Prozent wichtigstes Kriterium bei der Wahl der privaten Krankenversicherung - GKV-Versicherte haben sich mit dem System abgefunden
 
Die Abschaffung der privaten Krankenversicherung (PKV) bleibt im Ringen um die Sanierung des Gesundheitssystems eine Option, die sich einige Politiker nach wie vor offen halten wollen. Den Nerv der Bevölkerung treffen sie damit offenbar nicht, denn: 73 Prozent der Deutschen sehen eine dauerhaft gute medizinische Versorgung in der PKV gesichert. Auch in den Punkten „Leistungsumfang“, „Transparenz“ und „Preis/-Leistungsverhältnis“ liegt die PKV nach der Ansicht der Deutschen klar vor der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) - so ein Ergebnis der aktuellen, repräsentativen „Continentale-Studie 2010“, die zum elften Mal in Folge eine Einschätzung der Bevölkerung zum Gesundheitswesen abgefragt hat. Dabei bleibt die Grundstimmung so düster wie in den Vorjahren: Nach wie vor sieht die überwältigende Mehrheit der gesetzlich Versicherten die Zukunft des Gesundheitswesens sehr negativ.
 
Vergleich der Systeme: PKV im Vorteil
 
Angesichts der anhaltenden Diskussion um einen grundlegenden Umbau des Gesundheitswesens legte die aktuelle „Continentale-Studie 2010“ einen Schwerpunkt auf die Frage: „PKV oder GKV - welches ist aus der Sicht der Bevölkerung das bessere System?“ Die Einschätzung der Bevölkerung ist bei dieser Frage geteilt: Auf der Leistungsseite ist eindeutig die PKV im Vorteil. Bessere Leistungen und ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis, Teilhabe am medizinischen Fortschritt und dauerhaft gesicherte medizinische Versorgung - all das sehen die Menschen bei der PKV. Auf die GKV bauen hier nur wenige. Nur wenn es um den Beitrag geht, ist die Situation anders. Hier setzt die Bevölkerung wenig Vertrauen in beide Systeme.

Im Detail: 73 Prozent der Bevölkerung trauen der PKV zu, dauerhaft eine gute medizinische Versorgung zu sichern. Für die GKV sagen das nur 45 Prozent. Betrachtet man die Gruppe der gesetzlich Versicherten genauer, wird deutlich: Nur 47 Prozent von ihnen glauben, eine dauerhaft gute Versorgung in der GKV zu erhalten. 72 Prozent sind hingegen überzeugt, dass dies auch die PKV leisten kann und sogar 35 Prozent meinen, dass ausschließlich die PKV Garant für dauerhaft gute medizinische Versorgung ist. Besonders groß ist das Vertrauen in die PKV und das Misstrauen gegenüber der GKV übrigens bei jüngeren Menschen: In der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen sehen 83 Prozent eine „dauerhaft gute Versorgung“ in der PKV.

Auch die Leistungsstärke der privaten Krankenversicherung wird von dieser Altersgruppe besonders positiv eingeschätzt: 81 Prozent sehen sie gegenüber der GKV klar im Vorteil. Insgesamt glauben 73 Prozent der Deutschen, dass der Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung umfangreicher als der der gesetzlichen ist. Selbst beim Punkt „Preis-/Leistung“ wird die PKV klar im Vorteil gesehen: 51 Prozent der Bevölkerung stimmen der Aussage zu, die PKV habe ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als die gesetzliche Krankenversicherung; nur 32 Prozent sind der Auffassung, dies stimme nicht.
 
Die Hälfte der jungen GKV-Versicherten würde wechseln - wenn sie könnten
 
Zu diesen Ergebnissen passt ein zweites Meinungsbild, das die „Continentale-Studie 2010“ ermittelt hat: 32 Prozent der gesetzlich Versicherten würden in die PKV wechseln, wenn sie könnten. Bei den 25- bis 39-Jährigen sind es sogar 48 Prozent. Als wichtigste Gründe wurden die besseren Leistungen der PKV, die Teilhabe der PKV-Versicherten am medizinischen Fortschritt und die Flexibilität der PKV genannt.

Allerdings: Die Leistungen sind das eine, sie aus eigener Tasche dauerhaft bezahlen zu können, die andere. Hier hat die Bevölkerung eine recht klare Haltung: 26 Prozent sind davon überzeugt, dass angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung keines der beiden Systeme bezahlbare Beiträge sicherstellen kann. Aber: 56 Prozent der Befragten trauen der GKV zu, langfristig bezahlbar zu sein; hingegen glauben nur 40 Prozent dies von der PKV.

Für Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender im Versicherungsverbund Die Continentale, zeigen diese Ergebnisse eines ganz deutlich: „Der PKV ist es in den vergangenen Jahren zwar gelungen, ihre Leistungsstärke deutlich zu machen. Leider konnte sie die Bevölkerung aber nicht mehrheitlich von ihrem risikoäquivalenten Kapitaldeckungsverfahren überzeugen. Davon abgesehen kann man allerdings in der Tat davon ausgehen, dass die GKV-Beiträge immer bezahlbar bleiben. Die Frage ist nur, welche Leistungen es dann noch für diese Beiträge gibt und wie hoch der Steuerzuschuss ist.“
 
Zukunftsaussichten sind unverändert düster
 
Dass genau dies eine unterschwellige Sorge der Deutschen ist, lässt sich aus Trendfragen ableiten, die im Rahmen der Continentale-Studien seit mehreren Jahren in Folge gestellt werden. So liegt zwar die subjektive Unzufriedenheit der Deutschen mit ihrem Gesundheitswesen auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Messung im Jahr 2001. Gleichzeitig ist aber die Einschätzung der Zukunft des Gesundheitswesens durch die gesetzlich Krankenversicherten unverändert düster: Allen vier negativen Zukunftsaussagen, die zum sechsten Mal in Folge abgefragt wurden, wird von einer überwältigenden Mehrheit von 80 bis 90 Prozent zugestimmt. So bestätigen 91 Prozent der befragten GKV-Versicherten die Aussage „gute medizinische Versorgung kostet über den GKV-Beitrag hinaus viel Geld“. Dabei sind 45 Prozent der Meinung, dies sei schon heute so; 46 Prozent sind davon überzeugt, das dies in Zukunft so kommen werde.

„Für uns zeigt das vor allem eines: Die GKV-Versicherten sind zufrieden, weil sie sich mit dem System abgefunden haben. Sie erwarten auch nicht mehr viel, sondern nehmen es als gegeben hin, dass sie privat für ihre Absicherung im Krankheitsfall vorsorgen müssen“, so Rolf Bauer.
 
„Flexibilität“ ist größter Wert der PKV
 
Wie diese private Absicherung, speziell in Hinblick auf Krankenvollversicherungstarife, ausgestaltet sein sollte, hat die „Continentale-Studie 2010“ in einem weiteren Fragenkomplex ermittelt. Hier zeigt sich, dass für 85 Prozent der Befragten „Flexibilität“ das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines PKV-Tarifes ist; „stabile Beiträge“ werden von 76 Prozent genannt. Im Leistungskatalog der PKV ist die Chefarztbehandlung aus Sicht der Bevölkerung am verzichtbarsten (56 Prozent), während nur 28 Prozent auf überdurchschnittliche Versorgung im Bereich Zahnersatz verzichten wollen.

Auch hier sieht Rolf Bauer weiteren Aufklärungsbedarf der PKV: „Die Tatsache, dass gerade die Chefarztbehandlung als überflüssig eingeschätzt wird, zeigt, dass es der PKV nicht gelungen ist, die Bevölkerung in diesem Punkt nachhaltig aufzuklären. Das ist deshalb bedauerlich, weil sich hinter diesem offenbar in die Irre führenden Begriff eine der wichtigsten Leistungen der PKV verbirgt“, so der Vorstandsvorsitzende der Continentale. Denn: Die Leistung „Chefarztbehandlung“ umfasse auch den Wegfall von Budgetierungen und anderen Einschränkungen sowie den Zugang zum Spezialisten. Nur so sei die optimale Behandlung im Krankenhaus gesichert, und, so Bauer, „damit auch die dauerhafte Teilhabe am medizinischen Fortschritt“.
 
Zur Studie:
 
Die „Continentale-Studie 2010“ wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest umgesetzt. Die Studie wird seit dem Jahr 2000 jährlich durchgeführt und ist so die langfristigste empirische Betrachtung des Gesundheitswesens durch die Versicherungsbranche. Zur aktuellen „Continentale-Studie 2010“ wurden 1.307 Personen befragt - 1.130 GKV- und 177 PKV-Versicherte. Alle Continentale-Studien und die dazugehörigen Infografiken stehen unter www.continentale.de im Pressebereich zum Download als PDF-Dokument bereit.
 
Die Continentale - Armin Sturm Versicherungsfachwirt (IHK) - Nohlstraße 31 - 50733 Köln - Tel.: (0221) 1 20 82 11 - E-Mail: armin.sturm@continentale.de